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Der Maribo Gewerbepark ist einer von vielen Investitionen, die die Kommunen auf Seeland und Südfünen getätigt haben, um sich auf die kommende Fehmarnbelt-Querung vorzubereiten.

Die Kommunen auf Seeland, Lolland-Falster und Südfünen investieren in den letzten Jahren massiv unter anderem in Gewerbegebiete, Häfen und Stadtentwicklung, in Erwartung der zahlreichen Möglichkeiten, die durch die kommende Fehmarnbelt-Querung entstehen werden.

Das zeigt eine Umfrage, die Femern Belt Development bei den Kommunen der Region Seeland und auf Südfünen vorgenommen hat.

Nicht nur die Kommunen im Korridor zwischen Kopenhagen und Hamburg investieren in Entwicklung.

Hier finden Sie eine Übersicht zu den kommunalen Investitionen vor dem Hintergrund der Fehmarnbelt-Querung:

Lolland
Die Lolland Kommune hat in den letzten Jahren mehr als 50 Mio. DKK (ca. 6,7 Mio. EURO) in den Hafen bei Nakskov investier, um diesen für Aufgaben in Verbindung mit dem Fehmarnbelt-Projekt aufzurüsten.

Die Kommune hat in diesem Jahr auch mit der ersten Etappe des Maribo Gewerbeparks an der Ausfahrt 48 begonnen, der 22 Hektar zielgerichtet für transportfokussiertes Gewerbe und deren Servicebranche bereitstellt.

Guldborgsund
Die Gudborgsund Kommune hat das bestehende Gewerbegebiet an der Ausfahrt 43, den Business Park Falster, mit weiteren 45 Hektar Grund erweitert, damit stehen hier nun 120 Hektar zur Verfügung.

Die Kommune hat ebenfalls die Stadtentwicklung vorangetrieben und neue Wohngebiete, Geschäftsbezirke und Bereiche für Ferienhäuser geplant.

Vordingborg
Die Vordingborg Kommune hat in den vergangenen Jahren einen größeren Gewerbepark, den Business Park Vordingborg, an der Ausfahrt 41 ausgebaut. Eine Reihe lokaler und internationaler Unternehmen hat sich hier bereits etabliert, unter anderem mit Blick auf die kommende Fehmarnbelt-Querung.

Die Kommune hat außerdem in den letzten Jahren massiv in den Ausbau des Hafens in Vordingborg investiert, dieser liegt attraktiv im Korridor zwischen Kopenhagen und Hamburg/Berlin.

Næstved
Die Næstved Kommune verfolgt eine Politik, nach der sie immer ein breites Angebot an Gewerbeflächen zu Gunsten der Schwerindustrie zur Verfügung stellt.

Die Kommune hat sich ebenfalls strategisch günstige Gebiete entlang der E47 gesichert.

Stevns
Eine Umweltuntersuchung zu einer neuen Straßenverbindung von Stevns zur Autobahn wurde unternommen und wird 2021 abgeschlossen werden. Die Stevns Kommune sieht dem Projektbeginn in 2024 entgegen und sieht diese Straße als wesentlich für die Etablierung von Unternehmen.

Die kommende Planungsstrategie und die Kommunenplanung der Stevns Kommune wird die neuen Möglichkeiten in Zusammenhang mit der Fehmarnbelt-Querung für Stevns beinhalten.

Faxe
Die Faxe Kommune hat ein Gewerbegebiet – das „ECO Valley“ – nahe der Autbahn plaziert, mit einer optimalen Lage zwischen dem schwedischen und deutschen Markt.

Køge
Die Køge Kommune sieht den aktuellen Ausbau des Eisenbahnnetzes als ein wesentlichen Teil des Fehmarnbelt-Projektes.

Die neue Bahnstrecke und die Station Køge Nord bedeutet, dass Køge zukünftig ein Teil des Verkehrsknotenpunkts im Korridor zwischen Kopenhagen und Hamburg sein wird. Das Projekt ist daher einschlaggebend für die aktuelle Stadt- und Gewerbeentwicklung z. B. in Køge Nord. Hier entwickelt sich ein Stadtteil und die Pläne geben Platz für 1.600 neue Wohnungen und Gewerbeflächen mit Platz für ca. 7.000 neue Arbeitsplätze.

Ringsted
Die Ringsted Kommune hat in den letzten Jahren eine stark steigende Nachfrage für Gewerbeflächen erfahren. Dafür ist unter anderem der Business Park Ringsted mit seinen 136 Hektar an der Ausfahrt 35 auf der E20 verantwortlich. Diesen findet die Kommune besonders interessant für europäische Unternehmen, die sich einen Brückenkopf zu dem skandinavischen und baltischen Markt wünschen, welche mit der Fehmarnbelt-Querung noch näher rücken.

Svendborg und Langeland
Die Svendborg Kommune hat Areale zum Ausbau des Straßennetz über Tåsinge bis Langeland gesichert und arbeitet unter anderem zusammen mit der Langeland Kommune, um die Reisezeit auf der Fährroute Spodsbjerg-Tårs zu verkürzen, und so die Infrastruktur Richtung Lolland und der kommenden Fehmernbelt-Querung zu verbessern