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Seeland und Lolland-Falster können bei Infrastrukturprojekten und grünen Bauprojekten in Europa führend werden.

Das meint das regionalen Wachstumsteam der Region Seeland, welches als eines von sieben Teams vom Ministerium für Handel und Industrie in das Leben gerufen wurde und beraten soll, wie man am besten in lokale Geschäftskräfte, Potenziale und Pilotprojekte investiert.

Konkret wird der Bau eines Wissens- und Lernzentrums auf Basis der anstehenden Tunnelelementefabrik in Rødbyhavn empfohlen, in dem Unternehmen und Universitäten über die dänisch-deutsche Grenze hinweg gemeinsam Wissen über grüne Lösungen in Mega-Infrastrukturprojekten generieren.

Unternehmensetablierung und steigender Export

Das Wachstumsteam stellt fest, dass:

Gleichzeitig müssen Seeland und Lolland-Falster das einzigartige Wachstumspotenzial der Bauphase nutzen, lokale Arbeiter und Unternehmen in der Region halten und das volle Beschäftigungspotenzial ausschöpfen. Wenn die Verbindung fertiggestellt ist, werden Seeland und die Inseln in der Achse zwischen den großen Märkten in Norddeutschland und Ostdänemark liegen, was die Region für Gewerbebetriebe attraktiv macht, zu erhöhten Exporten lokaler Unternehmen führt und einen stärker integrierten und grenzübergreifenden Arbeitskraft schaffen kann. Schließlich müssen Seeland und die Inseln als eigenständige und einladende Touristenattraktion erscheinen, die mit ihrer Lage Touristen aus Dänemark und dem Ausland anzieht.

Weitere Empfehlungen

In der Liste der Empfehlungen, die die Fehmarnbelt-Querung zu einem Game-Changer für die Geschäftsentwicklung auf Seeland und Lolland-Falster machen werden, erwähnt das Wachstumsteam neben der Einrichtung des Wissens- und Lernzentrums in Rødbyhavn unter anderem:

  • Besserer Zugang zu Fachkräften
  • Bessere Rahmenbedingungen für Unternehmensgründung und Internationalisierung
  • Die Schaffung attraktiver touristischer Produkte

Femern Belt Development bereit für die Aufgabe

Das Wachstumsteam von Seeland betont, dass zur Verwirklichung der Visionen eine enge Zusammenarbeit von Akteuren der Region Seeland erforderlich ist.

„Wir übernehmen gerne die Rolle, die Akteure der Region zusammenzubringen unter dem Fokus einer gemeinsamen Vision, und ergreifen bereits jetzt die Initiative, um die relevanten Personen rund um dieses wichtige Projekt zu sammeln“, sagt Geschäftsführer Stig Rømer Winther, von Femern Belt Development.