Der deutsche Projektentwickler hat hohe Erwartungen an den HUB 48 Maribo. Illustration: Peper & Söhne

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Die deutsche Projektentwicklungsgesellschaft Peper & Söhne Corporate Group mit Hauptsitz in Bremen hat über ihre dänische Gesellschaft Peper & Soehne Aps, Kopenhagen, ein 50.000 Quadratmeter großes Grundstück im Maribo Erhvervspark erworben, teilte das Unternehmen mit.

Der deutsche Projektentwickler wird dort den "HUB 48 Maribo" errichten, in den bereits in diesem Jahr die ersten Unternehmen einziehen sollen.

Es ist das Fehmarnbelt-Projekt, das das deutsche Interesse an seiner ersten Niederlassung in Dänemark geweckt hat.  

Massiver Wirtschaftsaufschwung auf Lolland-Falster erwartet
"Wir freuen uns, auch in Zukunft in Dänemark aktiv zu sein und den dortigen Unternehmen gut erreichbare, moderne und flexibel ausgestattete Mietflächen anbieten zu können. Unser Interesse an diesem Standort ist langfristig angelegt, da wir davon überzeugt sind, dass die gesamte Region Lolland-Falster in den nächsten Jahren einen massiven wirtschaftlichen Aufschwung erleben wird", so der geschäftsführende Gesellschafter der Peper & Söhne Unternehmensgruppe, Christoph Peper.

Phase 1 für Handwerksbetriebe
Der "HUB 48 Maribo" wird in zwei Phasen entwickelt.

In der ersten Phase werden Handwerkereinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 3.800 m2 und mehrere Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 4.900 m2 entstehen.

"Diese Mieteinheiten richten sich in erster Linie an lokale Unternehmen aus der Region Maribo und an Unternehmen, die am Bau des Fehmarnbelt-Tunnels beteiligt sind", sagt Marco Dibbern, Geschäftsführer der Peper & Soehne ApS.

Mit dem Bau der Gebäude der ersten Phase wird noch in diesem Jahr begonnen.

Das dänische Bauunternehmen DS Gruppen aus Hobro wird für die Bauphase verantwortlich sein.

Phase 2 für Großunternehmen
Der Startschuss für die zweite Bauphase fällt im Jahr 2024.

Es folgen mehrere Leichtindustrieflächen mit einer Gesamtmietfläche von 6.700 m2 und eine Logistikhalle mit einer Gesamtmietfläche von fast 8.000 m2.

"In der zweiten Phase werden Flächen für Unternehmen entstehen, die größere Produktions- oder Logistikflächen benötigen", sagt Marco Dibbern.

Das Potenzial von Lolland zeigen
Die Entwicklung des HUB 48 Maribo wird von Bürgermeister Holger Schou Rasmussen, Lolland Kommune, begrüßt.

"Es sagt wirklich etwas über das Potenzial von Lolland aus, wenn ein bekanntes deutsches Unternehmen wie Peper & Söhne so viel in unsere Region investiert. Wir arbeiten seit mehreren Jahren daran, die Ansiedlung von Unternehmen in der Gemeinde zu erleichtern, nicht zuletzt im Hinblick auf die künftige Fehmarnbelt-Querung, und es ist schön zu sehen, welche Ergebnisse sich nun einstellen", sagt Holger Schou Rasmussen.

Weitere Informationen zum Projekt

Website des HUB 48 Maribo