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Die Europa-Kommission hat entschieden, dass das Model der öffentlichen Finanzierung der Verbindung von Küste zu Küste über den Fehmarnbelt zwischen Dänemark und Deutschland mit den Staatszuschussregelungen der EU übereinstimmen.

Die geschäftsführende Vizepräsidentin Margrethe Vestager sagt in einer Pressemitteilung:

„Die feste Fehmarnbeltquerung wird zu einer grenzübergreifenden Integration beider Regionen beitragen. Diese wird ein bedeutendes Element in der Schaffung einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Zentraleuropa und den nordischen Ländern sein und wird der europäischen Wirtschaft zu gute kommen. Nach einer tiefgreifenden Untersuchung haben wir festgesellt, dass die dänischen Maßnahmen zur Unterstützung dieses Projekts, das ein gemeinschaftliches und europäischen Interesse hat, mit den Staatszuschussregelungen der EU übereinstimmen, da die positive Auswirkung des Projekts der potentiellen Konkurrenzverzerrung deutlich überwiegt.“

Die Fehmarnbeltquerung schafft Arbeitsplätze

Der Vorsitzende von Femern Belt Development, Bürgermeister Holger Schou Rasmussen, freut sich über die Entscheidung.

„Es ist so ausgegangen, wie wir erwartet hatten, aber auf jeden Fall ist es ein Grund zur Freude, dass nun eine Entscheidung von der EU vorliegt. Das bedeutet, dass die Bauarbeiten an der Fehmarnbeltquerung nun ernsthaft beginnen können.“

„Der Bau des Tunnels wird der Beschäftigung erheblich zu Gunsten kommen, nicht alleine nun wo die Situation um COVID-19 den dänischen Arbeitsmarkt unter Druck setzt. Der Auftakt des Fehmarnbelt-Projekts mit den vorbereitenden Arbeiten in Höhe von 6 Milliarden Kronen (ca. 805 Mio. EURO), die die Unterzeichnungsparteien bereits bewilligt haben, wird das Wirtschaftswachstum unterstützen und uns in Gang halten sowie in eine bessere Position bringen, wenn wir wieder zur Normalität zurückkehren,“ sagt Holger Schou Rasmussen.