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Der Fehmarn-Tunnel soll klimafreundlich mit grüner Energie betrieben werden und sich auf Energieeffizienz und zukunftssichere Lösungen konzentrieren, welche den Einsatz neuer Technologien sicherstellen und die umweltfreundliche Umstellung von Verkehrsmitteln auf Straße und Schiene ermöglichen. Das ist der Kern der Ausschreibung, die Femern A/S jetzt veröffentlicht. Abbildung: Femern A/S.

Das elektrifizierte Innere des Fehmarn-Tunnels ist eine der Hauptaufgaben der 18 Kilometer langen Verbindung nach Deutschland. Der Vertrag umfasst Ventilation, Beleuchtung, Sicherheitssysteme und Wartung und beläuft sich insgesamt auf 750 Mio. Euro.

Erneuerbaren Energiequellen

Es ist nicht nur die Größe des Vertrags, die ihn in die internationale Schwergewichtsklasse befördert. Damit der Fehmarn-Tunnel zur umweltfreundlichen Umgestaltung des Verkehrssektors beitragen kann, müssen die vielen elektrischen und mechanischen Anlagen so energieeffizient wie möglich sein. Denn obwohl der Strom für den Betrieb des Tunnels bei der Eröffnung im Jahr 2029 von erneuerbaren Energiequellen kommen wird, muss der gelieferte Strom auch so effizient wie möglich genutzt werden, gibt Femern A/S an.

Einsatz neuer Technologien

„Hohe Mobilität und Energieeffizienz sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit, um den Fehmarn-Tunnel zu einer attraktiven Verbindung zwischen Dänemark und Deutschland zu machen. In der neuen Ausschreibung konzentrieren wir uns darauf, dass der Absenktunnel für den Einsatz neuer Technologien und für die Nutzung der verschiedenen grünen Verkehrsmittel der Zukunft vorbereitet ist“, sagt Claus F. Baunkjær, CEO von Femern A/S.

Die Ausschreibung umfasst sowohl die Lieferung als auch die Installation der umfassenden Systeme und elektrischen Anlagen des Tunnels. Femern A/S wird das Angebot und die Vorqualifizierung im Jahr 2021 mit der erwarteten Auftragsvergabe zum Jahreswechsel 2022/23 abschließen.