In der gemeinsamen Sitzung der Präsidien und Vorstände der Vereinigung der Unternehmensverbände in Mecklenburg-Vorpommern (VU) und der Vereinigung der Unternehmensverbände für Hamburg und Schleswig-Holstein (UVNord) hat die norddeutsche Wirtschaft sich ausdrücklich zum Fehmarnbelt-Projekt bekannt, vermeldet die UVNord in einer Pressemitteilung.
Auf deutscher Seite vorankommen
UVNord-Präsident Uli Wachholtz bekräftigte in der Sitzung:
„UVNord hat sich von Beginn an zur festen Querung über den Fehmarnbelt bekannt. Es ist und bleibt eines der wichtigsten europäischen Verkehrsvorhaben von dem insbesondere auch Norddeutschland profitieren wird. Und jetzt gilt es, auf deutscher Seite voranzukommen, um die Wirtschaftsregion Norddeutschland, Dänemark und Südschweden weiter zu stärken. Die Verzögerungen bezüglich der Planungen der Hinterlandanbindung auf deutscher Seite zeigen einmal mehr, dass es dringend einer Reform des Planungsrechts bedarf. Dafür müssen sich die norddeutschen Bundesländer gemeinsam einsetzen.“
Verschlankung des Planungsprozesses
Auf der Sitzung erklärt VU-Vizepräsident Lars Schwarz:
„Auch die wirtschaftliche Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns wird künftig maßgebend vom Erfolg des Fehmarnbelt-Tunnels beeinflusst werden. Wir müssen den Ostseeraum als DIE nordeuropäische Wirtschaftsregion verstehen und entsprechend gemeinsam Projekte wie die Belt-Querung vorantreiben. Es ist fast schon etwas beschämend, dass wir durch unser überbürokratisches Planungsrecht drei Jahre hinter Dänemarks Genehmigungsverfahren hinterher hinken. Die Verschlankung des Planungsrechts muss endlich umgesetzt werden.“